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Reiseveranstalter & Medien

Freiluftabenteuer in Hadano

Von Veronica Carnevale

Wenn Sie eine Reise in die Natur im Herzen Kanagawas machen möchten, besuchen Sie Hadano! Diese Stadt, die nahe dem Zentrum der Präfektur liegt, beherbergt eine Mischung aus städtischem Leben, Natur und umfasst einen Teil des bergigen Tanzawa-Oyama-Quasi-Nationalparks. Mit zahlreichen Wanderwegen und an klaren Tagen sogar mit Blick auf den Berg Fuji ist Hadano ein wunderschönes Ziel für einen Tagesausflug.

Da die öffentlichen Verkehrsmittel in dieser Gegend etwas eingeschränkt sind, empfiehlt es sich ein Auto zu mieten, um einfach und unkompliziert zu reisen. Um mich auf den bevorstehenden abenteuerlichen Tag einzustimmen, begann ich meinen Morgen mit Bouldern im Hadano Tanzawa Kletterpark!

Hadano Tanzawa Kletterpark

Wählen Sie Ihren Schwierigkeitsgrad und erreichen Sie die Spitze!
Wählen Sie Ihren Schwierigkeitsgrad und erreichen Sie die Spitze!

Der Hadano Tanzawa Kletterpark im Hadano Park ist eine Boulderanlage, in der sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene eine Vielzahl von Kursen ausprobieren können. Mit seinem Hallen- sowie Freiluftbereich ermöglicht der Kletterpark zu jeder Jahreszeit einen Besuch und ist daher ein ideales Ausflugsziel.

Bei meiner Ankunft parkte ich auf dem nahegelegenen Parkplatz und ging etwa fünf Minuten zu Fuß zur Anlage. Dort füllte ich ein Formular mit den Regeln des Kletterparks aus (Formulare sind in englischer Sprache erhältlich), bezahlte die Klettergebühr von 500¥ und lieh mir noch Schuhe für 200¥ aus. Leihschuhe angezogen, konnte ich endlich loslegen.

Die Wand hatte acht verschiedene Schwierigkeitsgrade und war mit farbigem Klebeband markiert, um den Weg zu kennzeichnen. Als Anfänger wählte ich einen einfachen Weg, doch nach nur wenigen Minuten klettern war ich schockiert, wie müde ich bereits war. Das Training des Oberkörpers, gepaart mit der Konzentration und dem Gleichgewichtssinn, war eine spannende aber auch gleichzeitig anstrengende Erfahrung. Als ich mich mit zittrigen Armen und Beinen an der Wand festhielt, war ich froh, mich nur für eine Stunde klettern entschieden zu haben.

Außenansicht des Hadano Tanzawa Kletterparks
Außenansicht des Hadano Tanzawa Kletterparks

Nach dem Verlassen der Anlage freute ich mich über die frische Luft und die umliegenden Berge. Als nächstes war das Mittagessen an der Reihe!

Shinonome Soba Restaurant

Ein leckeres Soba-Menü
Ein leckeres Soba-Menü

Vom Hadano Kletterpark waren es nur 15 Minuten Fahrt bis Shinonome. Das im Tahara-Furusato-Park gelegene Restaurant ist ein gemütliches Esslokal, das eine Vielzahl von Gerichten rund um die japanischen Buchweizennudeln, genannt Soba, anbietet. 

Nachdem ich meine Schuhe ausgezogen hatte, führte mich das Personal zu einem traditionellen Tisch mit Sitzkissen auf dem Boden. Mit schmerzenden Armen vom Klettern und einem gewaltigen Appetit entschied ich mich für ein Menü aus Soba, Gemüsetempura, Reis und eingelegtem Gemüse. Das charakteristisch erdige Aroma der Soba passte perfekt zum Dip aus Sojasauce und das Tempura war leicht und knusprig. Während ich das Essen zu mir nahm, bewunderte ich durch die hohen Fenster des Restaurants die wunderschöne Aussicht auf den Park und die Berge. Das Essen und die entspannte Atmosphäre zusammen waren eine gute Gelegenheit, sich nach dem Bouldern zu erholen.

Wasserrad für die Herstellung von Soba!
Wasserrad für die Herstellung von Soba!

Als ich mit dem Mittagessen fertig war, spazierte ich über das Gelände und entdeckte einen Markt für frische Produkte, eine Wiese mit Bach und ein Wasserrad, an dem Besucher selbst versuchen können, Soba zu (kochen) herzustellen (Reservierung erforderlich). Ich hatte sogar das Glück, einen Blick auf den Berg Fuji hinter den Wolken zu erhaschen. Nachdem ich mich ausgeruht hatte, war ich bereit für mein nächstes Ziel.

Nanohana Dai

Ein Aussichtsturm mit atemberaubendem Ausblick
Ein Aussichtsturm mit atemberaubendem Ausblick

Anschließend fuhr ich ungefähr 17 Minuten zum Nanohana Dai, einem Aussichtsturm. Als ich die Serpentinen der Bergstraße hinauf fuhr und die Lücke zwischen mir und den Wolken schloss, war ich gespannt auf den Ausblick, der mich erwartete. Ich parkte auf dem angrenzenden Parkplatz, wo sich auch öffentliche Toiletten befanden und ging zu Fuß Richtung Holzturm. Obwohl ich es kaum erwarten konnte, die Spitze zu erreichen, nahm ich mir einen Moment Zeit, um das interessante Design des Turms zu betrachten. Im Inneren schaute ich vom Boden des Turms hoch zur Spitze und bewunderte die spiralförmige Bewegung der Treppe. Dann nahm ich die Stufen in Angriff!

Blick vom Boden im Inneren des Turms
Blick vom Boden im Inneren des Turms

Von der Spitze aus hatte ich einen weitreichenden (Rundblick) Panoramablick auf Hadano, die Sagamibucht und sogar auf die Insel Enoshima! Das Stadtleben wurde von Feldern und Bergen unterbrochen und in der Ferne traf das schimmernde Meer in verschiedenen Blautönen auf den Himmel.

Südöstlicher Ausblick vom Nanohana Dai
Südöstlicher Ausblick vom Nanohana Dai

Auf der anderen Seite des Aussichtsturms wurde ich von üppigen, geschwungenen Bergen begrüßt. Zwar konnte ich den Fuji aufgrund der Wolken nicht sehen, aber die naturbelassene Landschaft war dennoch faszinierend.

Tsurumaki Onsen Jinya

Wunderschön gestalteter Park des Tsurumaki Onsen Jinya
Wunderschön gestalteter Park des Tsurumaki Onsen Jinya

Schließlich besuchte ich das Tsurumaki Onsen Jinya, das circa 25 Autominuten/Fahrtminuten mit dem Auto vom Nanohana Dai entfernt liegt. Dieses gewaltige Ryokan - ein traditionelles Gasthaus - liegt in einem 3,3 Quadratmeter großen Garten und ist mit seinen heißen Quellen, luxuriösen Tatami Zimmern und sorgfältig zubereiteten Mahlzeiten der Inbegriff japanischer Gastfreundschaft. Dieses Mal entschied ich mich für eines der Freiluft-Gartenbäder des Ryokans, das man auch als Nicht-Gast besuchen kann. Nachdem ich mich durch die überwältigende Ansammlung von Pflanzen, Wasserspielen und traditionellen Objekten gewagt hatte, erreichte ich das Onsen. Das heiße Quellwasser des Tsurumaki Onsen enthält Kalzium und Natrium, das besonders bei Gelenksteifheit, Müdigkeit, Kälte und vielem mehr helfen soll.

Als ich mich in das heiße Wasser gleiten ließ, spürte ich sofort, wie sich mein Körper entspannte. Der Muskelkater und die Erschöpfung vom morgendlichen Bouldern schienen sich mit dem aufsteigenden Dampf zu verflüchtigen. Inmitten des prächtigen Gartens der Anlage fühlte ich mich vollkommen wohl. Die heißen Quellen waren der perfekte Abschluss für mein Abenteuer. Wenn Sie hungrig sind oder nach einer Übernachtungsmöglichkeit suchen, empfehle ich Ihnen die traditionellen Mahlzeiten des Ryokans und das Angebot der heißen Quellen oder sogar eines der luxuriösen Zimmer zu buchen, das Sie so schnell nicht vergessen werden!

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