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Hase-dera Tempel

Hase-dera Tempel

Kamakura

Der Hasedera ist ein berühmter historischer Tempel, in dem die Statue des Hase Kannon als Hauptgottheit verehrt wird. Das Hauptgebäude des Tempels beherbergt das Kannon-Museum sowie einen Garten und bietet den Besuchern die Möglichkeit, sich mit der landschaftlichen Schönheit Kamakuras vertraut zu machen. Das feierliche „Kannon-do“ und die von schönen Bäumen und Teichen umgebene Tempelanlage sowie die an die Besucher verteilten Laternen hüllen das Gelände in ein schönes Licht, das ein Gefühl der Verbundenheit vermittelt. Die Priester des Hasedera-Tempels bieten auch private Führungen durch das Tempelgelände an. Zusätzlich zu den Führungen durch die erforderlichen Keidai-Stätten werden die Besucher durch das Museum geführt und haben auch die Möglichkeit, Kannon in der Haupthalle aus nächster Nähe zu sehen.

Reisetipps

Der Legende nach wurde die neun Meter hohe Holzstatue der Kannon (Göttin der Barmherzigkeit), die Sie hier sehen können, 721 n. Chr. in Nara geschnitzt, dann ins Meer geworfen und 736 wieder angespült. Im Juni und Juli blühen bunte Hortensien in der Umgebung des Tempels.

Der Tempel Hase-Dera ist berühmt für seine zentrale Kannon Statue (der Göttin der Barmherzigkeit) und wird deswegen auch Hase-Kannon genannt. Der Legende nach wurde die 9 Meter hohe hölzerne Figur im Jahr 721 unserer Zeitrechnung geschnitzt, um dann als Opfergabe in die See gestürzt zu werden. Im Jahr 736 jedoch wurde sie in der Nähe von Kamakura, genauer auf der Miura Halbinsel an der Küste von Nagai, wieder angespült. Damit wurde die Statue schnell zu einem Wallfahrtsort und schließlich der Tempel um sie herum errichtet.

Hase-Dera liegt ungefähr auf halber Höhe des Bergs Kamakura, im Südwesten der gleichnamigen Stadt. Der Tempelkomplex besteht aus sieben Gebäuden, der Tempel selbst hat zwei Stockwerke und ein Teil des Heiligtums liegt sogar in einer Höhle. Diese Höhle besteht aus einem langgezogenen kurvigen Tunnel mit einer niedrigen Decke. Entlang seiner Wände befinden sich verschieden Statuen und Devotionalien, die Benzaiten geweiht sind, der einzigen Göttin unter den sieben Glücksgottheiten der japanischen Mythologie. Die Höhle wird deswegen auch Benten Kutsu oder Benzaiten Grotte genannt.

Ursprünglich gehörte der Tempel zur buddhistischen Tendai Sekte, wurde aber letztendlich ein unabhängiger Jodo-shu Tempel. Vor Ort gibt es auch einen wunderschönen Hortensiengarten, welcher im Juni und Juli mit farbenfrohen Blüten zu einem Spaziergang einlädt. Gegen eine kleine Eintrittsgebühr bietet ein Museum auf dem Tempelgelände weitere Hintergründe und Artefakte. Ein englischsprachiges Infoblatt ist im Angebot enthalten. In der unmittelbaren Nähe finden die Besucher auch ein kleines Restaurant, welches japanische Süßigkeiten, kleine Mahlzeiten und Getränke anbietet.

Die berühmte Kannon Statue selbst ist aus dem Holz des Kampferbaums geschnitzt und mit Gold beschlagen. Sie hat elf Köpfe, von denen jeder eine der Stufen auf dem Pfad der Erleuchtung darstellt. Die Figur ist eine der größten hölzernen Statuen in Japan und ihr Zwilling in Naras Hase-Dera Tempel soll, zumindest der Legende nach, vom Holz desselben Baums geschnitzt worden sein. Wie auch immer die Wahrheit aussehen mag, der Tempel wird jedes Jahr von vielen Pilgern besucht. Denn der Hase-Dera ist die vierte von dreiunddreißig Stationen auf zwei verschiedenen Pilgerwegen – der Kanto Pilgerreise und der Bando Sanjusankasho. Letztere ist eine besondere Pilgerrundreise zu Benzaiten, der Göttin der See, Kunst und Literatur.

Den Besuchern des Hase-Dera mag auch der Überfluss an Jizo Figuren auf dem Gelände auffallen. Diese werden von Familien, die einen Verlust bei der Geburt eines Kindes betrauern, aufgestellt. Jede der Jizo Figuren bleibt für ein Jahr stehen, bevor sie Platz für die nächste macht. Man geht von ungefähr 50.000 Figuren seit dem Ende des zweiten Weltkriegs aus.

Nur 5 Minuten Fußweg vom Hase Bahnof entfernt, ist der Tempel leicht zu erreichen und für Ausflügler wie für Pilger eine angenehme Erfahrung.

Hase-dera Tempel bei Nacht

Das Umfeld mit der majestätischen Kannon-do-Halle und den schönen Bäumen und Teichen ist von einem Licht umgeben, das sich zu etwas Größerem "verbindet" - genauso wie die Laternen, die den Besuchern gegeben werden.

Wichtige Informationen

Öffnungszeiten

März-Sep.: 8:00-17:00 
Okt.-Feb.: 8:00-16:30

Um die Ausbreitung des Coronavirus (COVID-19) zu verhindern, können einige Einrichtungen ihre Betriebstage oder Öffnungszeiten ändern.
Empfohlene Dauer

45min

Kosten

Erwachsene (Mittelschüler und älter) : 400 Yen
Kinder (Grundschüler und jünger) : 200 Yen

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